Hitzeschutz ist keine Privatangelegenheit
zur Analyse britischer Wissenschaftler, es habe noch nie so viele Hitzetote in Europa gegeben wie im Sommer 2026: „Über 50.000 Hitzetote in Europa sind eine politische Mahnung. Wer Menschen in überhitzten Wohnungen und Pflegeheimen ungeschützt lässt, versagt beim Schutz der eigenen Bevölkerung.“
Zur Analyse britischer Wissenschaftler, es habe noch nie so viele Hitzetote in Europa gegeben wie im Sommer 2026, erklärt Lorenz Gösta Beutin, Sprecher für Klimagerechtigkeit:
„Über 50.000 Hitzetote in Europa sind eine politische Mahnung. Wer Menschen in überhitzten Wohnungen und Pflegeheimen ungeschützt lässt, versagt beim Schutz der eigenen Bevölkerung. Es ist absolut verantwortungslos, dass Wirtschaftsministerin Katherina Reiche angesichts solcher Zahlen die Erneuerbaren ausbremst und fossilen Konzernen weiter den Weg ebnet. Während Milliarden für Rüstung und Konzerninteressen mobilisiert werden, bleibt konsequenter Klimaschutz auf der Strecke.
Statt sich zu kümmern, erklärt Kanzler Merz Hitzeschutz zur Privatsache und empfiehlt eine Wasserflasche. Wer sich im klimatisierten Privatflieger bewegt, kann leicht die Realität der Menschen in überhitzten Wohnungen ignorieren. Hitzeschutz ist aber keine Privatangelegenheit, sondern staatliche Pflicht. Wir als Linke fordern ein milliardenschweres Hitzeschutzprogramm, kühle Pflegeheime und grüne Städte.“

