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Liebe Genoss*innen, liebe Freund*innen,
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mit diesem Newsletter melden mein Team und ich uns aus der Sommerpause zurück. Glücklicherweise hatte ich ein paar Tage Zeit, um meine Akkus nach dem ungewöhnlichen und kräftezehrenden Halbjahr aufzuladen. Ich hoffe ihr hattet oder werdet noch ein paar erholsame Tage haben und könnt die Sommerzeit genießen.
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Leider ist zu beobachten, dass die Zahl der Corona-Neuinfektion wieder stärker ansteigen und die Gefahr der Pandemie erst einmal noch nicht gebannt ist. Wir müssen alle, jeder und jede einzelne, weiter verantwortungsvoll handeln. Wenn wir in die USA und nach Brasilien schauen, wird uns die vom Covid-19-Virus ausgehende Gefahr eines Massensterbens und einem erneuten Lockdown verdeutlicht. Deshalb ist es vollkommen verantwortungslos, wenn Egoist*innen ohne Abstand und Masken auf die Straße gehen, wie in Berlin und bundesweit geschehen, und für Verschwörungsmythen demonstrieren. Auch ohne politischen Abstand zu Neonazis, AfD und NPD. Es ist doch eine Frage der Solidarität und der Rücksichtnahme. Und gleichzeitig gibt's ja genug, wofür man wirklich auf die Straße gehen kann:
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Für ein gutes Gesundheitssystem, für Klimagerechtigkeit, gegen Rassismus, für die gerechte Verteilung von Einkommen und Vermögen, gegen Nazis und für grenzenlose Solidarität! Da braucht man sich echt nicht irgendwelchen Quatsch ausdenken. - Und dann besser: mit Abstand, Maske, Anstand!
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Momentan haben wir es in Deutschland wieder mit einer Hitzewelle zutun. Bereits 2014, 2018, 2017, 2015, 2019, 2016 waren die sechs heißesten Jahre seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Beim Klimawandel ist es längst fünf nach zwölf, und nach aktuellen Berechnungen befinden wir uns auf dem direkten Weg in die Klimakatastrophe - wenn jetzt nicht global rasch gehandelt wird. Deutschland, das Maßstäbe setzen könnte, nicht nur weil es aufgrund seines Reichtums die Ressourcen dafür hätte, sondern auch weil die Zustimmung zu einer entschiedenen Klimapolitik in der Bevölkerung enorm hoch ist, tut nicht, was in Energie- und Verkehrspolitik und allen anderen Bereichen notwendig wäre, auch weil die Beharrungskräfte von Konzernen und Lobbys so stark sind.
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Es ist an uns allen, dieser fatalen Politik all unseren Mut und unsere Ideen, unsere Gedanken und unsere Aktionen entgegenzusetzen. Das wird nur klappen, wenn wir den Kapitalismus, die Art und Weise zu wirtschaften, zu produzieren und konsumieren, die globale Ungleichheit grundlegend in Frage stellen und Alternativen einer solidarischen, klimagerechten Gesellschaft aufzeigen.
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Mein Team und Ich arbeiten momentan auf Hochtouren für Veranstaltungen in den kommenden Wochen. Die Veranstaltungen werden sowohl digital als auch, je nachdem wie sich die Pandemie entwickelt, vor Ort mit Hygieneregeln und nach Möglichkeit draussen stattfinden. Sehr gerne möchte ich euch schon einmal auf kommende Veranstaltungen hinweisen:
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19.08. ab 18 Uhr. Ostseebad Flensburg: Sommer. Sonne. Klimawandel. Strandgespräch mit Lorenz Gösta Beutin.
Lasst uns über den Klimawandel diskutieren. Gemeinsam mit Lorenz Gösta Beutin, dem Klima- und energiepolitischen Sprecher der Linksfraktion im Bundestag. Mit dabei ist Lucian, Aktivist bei Fridays for Future Flensburg und Mitglied der Linksjugend ['solid].
Wenn das Wetter es zulässt, treffen wir uns am Ostseebad, an der Straße links vor dem Kiosk vor dem Strand. Alternativ, bei schlechtem Wetter, treffen wir uns im Linkenbüro in der Norderstraße. Jeder ist herzlich willkommen!
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22.08.20 um 18 Uhr: Diskussionsrunde: Klimaschutz und Familie im Quartier Ort: Spielplatz Lunapark St. Lorenz Süd, Am Hansaring, Lübeck
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Von energetischer Sanierung über sozial-ökologischen Naverkehr bis saubere Luft. Welche Herausforderungen und Chancen halten sozial-ökoligische Wende und kommunale Klimapolitik für Familien bereit? Wie verändern sich Alltag und Lebensqualität im Quartier? Darüber diskutiere ich mit Sophie Bachmann und Doris Willmer aus Lübecker Linken. Es moderiert: Sebastian Kai Ising (klimapolitischer Sprecher DIE LINKE. SH)
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Natürlich freuen wir uns über Euer Feedback zu den Veranstaltungen, um diese noch verbessern zu können. Mit euren Fragen und Anmerkungen sowie Fragen zur aktuellen Situation könnt ihr Euch gerne an meine Mitarbeiter*innen wenden. Die Kontaktmöglichkeiten findet ihr auf meiner Homepage. Im Anhang findet ihr noch ein paar politische Highlights der letzten Wochen
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Meine neusten Artikel
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Faktencheck: Ist der Verbrennungsmotor sauberer als E-Autos?
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Hier und da werden gerade im Internet die seltsamsten Thesen aufgestellt. Urban Legends, Verschwörungsmythen und einfach auch Fake News. Gerne wird behauptet, das E-Auto wäre noch wesentlich umweltschädlicher und dreckiger, als Autos mit Verbrennungsmotoren.
Um ein wenig Licht ins Dunkel zu bringen, könnt ihr Euch hier diese Informationen mit Zahlen und Fakten rund um das Thema anschauen
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Die Welt muss so werden, dass der Einsatz von Atomwaffen undenkbar ist.
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Der erste Atombombeneinsatz der Menschheitsgeschichte jährt sich heute zum 75. Mal. Hiroshima und wenige Tage darauf Nagasaki wurden von den verheerenden Angriffen verwüstet. In Hiroshima starben über 100 000 Menschen, in Nagasaki etwa 70- 80 000. Noch viel mehr Menschen litten und starben an den Spätfolgen der Angriffe.
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Die Waffen nieder! Solidarität statt Angst!
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Schleswig-Holstein entpuppt sich immer mehr als Klein-Amerika. Nachdem im letzten Monat bereits ruchbar wurde, dass das Bundesland sich an die Spitze der Rüstungsexporteure setzte, bewaffnen sich auch die Einwohnenden zusehends. Mit einer Quote von 10,4 potenziellen Waffenträgern auf 1000 Einwohner ist der Norden bundesweit Spitzenreiter.
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Klimagerechtigkeit ist antirassistisch
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Der Kampf um Klimagerechtigkeit ist immer auch antirassistisch, weil Rassismus die Ideologie zur Legitimation der Ausbeutung des globalen Südens ist.
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Trump schickt derzeit - gegen den Willen der Stadtpolitik und des Bundesstaates - militarisierte Bundespolizei unter anderem nach Portland. Jene Stadt, die nach dem Mord an George Floyd Schwerpunkt der antirassistischen Proteste in den USA ist. Hier geht der Staat mit einer Brutalität gegen Demonstrant*innen der Bewegung Black Lives Matter vor, die eher an eine Militärdiktatur als eine Demokratie erinnert.
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Seenotrettung: EU in die Pflicht nehmen und zur deutschen Verantwortung bekennen!
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Heute beraten die EU-Innenminister auf Drängen des deutschen Innenministers Seehofer über die Seenotrettung im MIttelmeer. Seehofer möchte dabei über die Wahrnehmung von Verantwortung durch die EU-Staaten sprechen. Dabei wäre es ebenso wichtig, wenn der Innenminister vor seiner eigenen Tür kehrte.
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